Mitgliederanlass

Samstag, 21. März 2026
 

Rückblick auf den Mitgliederanlass vom Samstag, 21. März

Wie es gelingt, entschlossenen Widerstand über lange Zeit aufrecht zu erhalten, davon berichtete uns am  Mitgliederanlass vom 21. März Heini Glauser, Elektroingenieur aus Windisch. Er ist Architekt und einer der fundiertesten Kritiker der Atomenergie in unserem Land.


Nach der Einführung von unserem Co-Präsidenten Kurt Eichenberger informierte uns Heini Glauser über die Mahnwache vor dem ENSI in Brugg. Seit der Atomkatastrophe von Fukushima organisiert Glauser zusammen mit Mitstreiter*innen wöchentlich eine Mahnwache vor dem Sitz des ENSI (Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat) in Brugg.  Am Mittwoch, 1. April 2026 wird nun bereits die 3'000. Mahnwache durchgeführt, ein Anlass, der gebührend gefeiert (wenn man das unter diesen Umständen so sagen darf) werden muss. In seinem Vortrag hat uns Heini auf diese Reise mitgenommen und mitreissend erzählt, wie die Mahnwache zustande gekommen ist und welche, auch rechtlichen, Hindernisse überwunden werden mussten. Mit seinem unerschütterlichen Optimismus hat er uns auch motiviert, weiterzumachen und den Widerstand gegen die unsinnige Umfahrung aufrecht zu erhalten. 

Mahnwache Smaragd

Und eine Mahnwache gibt es ja auch bereits bei uns. Die Mahnwache Smaragd in Langenthal geht auch weiter, Beat Mettler informierte uns über die nächsten Termine. Mahnwachen finden wieder am 27. März, 24. April, 29. Mai und 26. Juni statt. Jeweils von 19.00 - 20.30 Uhr in der Marktgasse Langenthal.

Flyer Mahnwache Langenthal
Flyer 3.pdf (261.68KB)
Flyer Mahnwache Langenthal
Flyer 3.pdf (261.68KB)


Zu guter Letzt kamen auch noch die kantonalen Wahlen vom 29. März zur Sprache, unser Vorstandsmitglied Fredy Lindegger kandidiert als Bisheriger wieder für den Grossrat.

Selbstverständlich kam an diesem Abend auch Geselligkeit und Genuss nicht zu kurz!
Bei Züpfe und etwas vom Grill, Getränken und Dessert wurde eifrig weiter diskutiert. Hier noch ein Dank an alle, die mitgeholfen haben, diesen Anlass zu organisieren.


Wahlempfehlung


Ende März finden im Kanton Bern die Grossrats- und Regierungsratswahlen statt. Mit Fredy Lindegger stellt sich ein Vorstandsmitglied des Vereins Natur statt Beton und Mitstreiter der ersten Stunde zur Wiederwahl.
Damit der Widerstand gegen die Umfahrungsstrasse Aarwangen im Rathaus auch künftig eine Stimme hat, empfehlen wir Ihnen unser Vorstandsmitglied Fredy Lindegger zur Wahl!




Mahnwache Smaragd



Die Mahnwache Smaragd (https://mahnwache-smaragd.ch) setzt sich wie unser Verein auch ein für den Erhalt der einzigartigen Smaragd-Landschaft im Oberaargau. Jeweils am letzten Freitag des Monats führt sie Mahnwachen in Langenthal durch (19.00 - 20.30Uhr): Die nächsten Termine:

 

31. 10. 2025: Marktasse 13 (Choufhüsi)
28. 11. 2025: Wuhrplatz
30. 01. 2026: Marktasse 13 (Choufhüsi)

Natur statt Beton unterstützt die Mahnwachen und wir würden uns freuen, wenn auch viele unserer Mitglieder bei diesen Anlässen dabei sein könnten.


 

Mitgliederversammlung 2025



Auch die diesjährige Mitgliederversammlung wurde von unseren Mitgliedern rege besucht. Im administrativen Teil wurde die für eine Vereinsversammlung üblichen Traktanden abgehakt. Neu in den Vorstand gewählt wurden Fredy Lindegger, der ja uns schon seit Beginn tatkräftig unterstützt hat, und Cristina Teuscher. Cristina hat beim VCS Bern die Nachfolge von Christoph Waber angetreten.  Christoph wird aber den Verein auch künftig als "unabhängiges Vorstandsmitglied unterstützen. 

Cordelia Bähr, Anwältin WWF


Im zweiten Teil informierte uns Cordelia Bähr, Anwältin WWF, über die Eckpunkte der Beschwerde und die neusten Entwicklungen im Rechtsfall. Cordelia Bähr wurde bekannt als Anwältin der Schweizer Klimaseniorinnen und dieses Jahr vom Time-Magazin zu einer der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten der Welt gekürt.

An dieser Stelle möchten wir auch der Familie Aeschlimann ganz herzlich für das Gastrecht auf ihrem Hof danken. Es ist immer schön, wenn wir uns hier treffen und auch die Aussicht auf eine (noch!) wunderschöne Kulturlandschaft geniessen können.