Natur statt Beton

Wir machen weiter!
 

Die Umfahrung Aarwangen stoppen. Dieses Ziel verfolgt die Interessengemeinschaft Natur statt Beton – eine breite Koalition von Bauern, Betroffenen,  Parteien und Umweltorganisationen.

mehr zu unseren Zielen finden Sie hier

Aktuell:

Mitgliederversammlung 2026 Natur statt Beton

Die jährliche Mitgliederversammlung unseres Verein fand am 22. Mai im Kirchgemeindehaus Bützberg statt. Im ersten, statutarischen Teil wurden die für eine Vereinsversammlung üblichen Traktanden abgehandelt. 

Jahresrechnung 2025 und Budget 2026 wurden vom Vorstand einstimmig genehmigt. Da im Jahr 2025 keine grösseren Ausgaben getätigt wurden, schliesst die Rechnung mit einem grösseren Gewinn ab. Der Mitgliederbeitrag wird gemäss Beschluss der MV bei Fr. 30.- belassen. 

Wahlen: der gesamte Vorstand stellte sich zur Wiederwahl und wurde einstimmig bestätigt. Er beseht weiterhin aus Eva Fuhrimann, Samuel Jenzer, Thomas Aeschlimann, Fredy Lindegger, Cristina Teuscher, Kurt Eichenberger und Christoph Waber. 

Im verschiedenen informierte Fredy Lindegger kurz über den Stand der Rechtsfälle. Die Beschwerden sind beim Verwaltungsgericht hängig und ein Entscheid ist frühestens im 2. Semester 2027 zu erwarten.


Um 20.00 Uhr folgte dann ein öffentliches Referat von Dominika Kundel
"Reifenabrieb: wie Autos Gewässer und Böden schädigen"
Haben Sie gewusst, dass ein einzelner Reifen während einer Lebensdauer von ca. 30'000 Kilometern mehrere Kilo Abrieb in Form von Abrieb an die Umgebung abgibt?
Dominika Kundel ist Biologin und arbeitet seit 2021 als Forscherin beim Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL. Sie beschäftigt sich mit dem Ökosystem Boden, unter anderem dem Einfluss von Mikroplastik auf die Biodiversität in Böden. Mikroplastik in Böden entsteht zu einem grossen Teil aus Reifenabrieb, gelangt so in die Nahrungskette und landet schliesslich auch in unseren menschlichen Körpern.
In ihrem Referat zeigt Dominika Kundel eindrücklich auf, welche Mengen Feinstaub / Microplastik von stark befahrenen Strassen in die nähere Umgebung abgegeben werden. Mit Experimenten konnte auch gezeigt werden, dass Microplastik in Pflanzen, im Beispiel Karotten, die auf mit Microplastik belasteten Böden wachsen, nachgewiesen werden können.
Ein weiteres, starkes Argument, keine neue Strasse durch bewirtschaftetes Kulturland zu Bauen!

Rückblick auf den Mitgliederanlass vom Samstag, 21. März

Wie es gelingt, entschlossenen Widerstand über lange Zeit aufrecht zu erhalten, davon berichtete uns am  Mitgliederanlass vom 21. März Heini Glauser, Elektroingenieur aus Windisch. Er ist Architekt und einer der fundiertesten Kritiker der Atomenergie in unserem Land.


Nach der Einführung von unserem Co-Präsidenten Kurt Eichenberger informierte uns Heini Glauser über die Mahnwache vor dem ENSI in Brugg. Seit der Atomkatastrophe von Fukushima organisiert Glauser zusammen mit Mitstreiter*innen wöchentlich eine Mahnwache vor dem Sitz des ENSI (Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat) in Brugg.  Am Mittwoch, 1. April 2026 wird nun bereits die 3'000. Mahnwache durchgeführt, ein Anlass, der gebührend gefeiert (wenn man das unter diesen Umständen so sagen darf) werden muss. In seinem Vortrag hat uns Heini auf diese Reise mitgenommen und mitreissend erzählt, wie die Mahnwache zustande gekommen ist und welche, auch rechtlichen, Hindernisse überwunden werden mussten. Mit seinem unerschütterlichen Optimismus hat er uns auch motiviert, weiterzumachen und den Widerstand gegen die unsinnige Umfahrung aufrecht zu erhalten. 

Mahnwache Smaragd

Und eine Mahnwache gibt es ja auch bereits bei uns. Die Mahnwache Smaragd in Langenthal geht auch weiter, Beat Mettler informierte uns über die nächsten Termine. Mahnwachen finden wieder am 27. März, 24. April, 29. Mai und 26. Juni statt. Jeweils von 19.00 - 20.30 Uhr in der Marktgasse Langenthal.

Flyer Mahnwache Langenthal
Flyer 3.pdf (261.68KB)
Flyer Mahnwache Langenthal
Flyer 3.pdf (261.68KB)


Zu guter Letzt kamen auch noch die kantonalen Wahlen vom 29. März zur Sprache, unser Vorstandsmitglied Fredy Lindegger kandidiert als Bisheriger wieder für den Grossrat.

Selbstverständlich kam an diesem Abend auch Geselligkeit und Genuss nicht zu kurz!
Bei Züpfe und etwas vom Grill, Getränken und Dessert wurde eifrig weiter diskutiert. Hier noch ein Dank an alle, die mitgeholfen haben, diesen Anlass zu organisieren.




Mahnwache Smaragd



Die Mahnwache Smaragd (https://mahnwache-smaragd.ch) setzt sich wie unser Verein auch ein für den Erhalt der einzigartigen Smaragd-Landschaft im Oberaargau. Jeweils am letzten Freitag des Monats führt sie Mahnwachen in Langenthal durch (19.00 - 20.30Uhr).

Natur statt Beton unterstützt die Mahnwachen und wir würden uns freuen, wenn auch viele unserer Mitglieder bei diesen Anlässen dabei sein könnten.