DAS REFERENDUM IST LANCIERT!

JETZT UNTERSCHREIBEN!
 

Das Referendum ist lanciert.

Pressekonferenz zur Lancierung der Referenden

Der Grosse Rat des Kantons Bern hat in seiner Juni-Session den Ausführungskredit für die Umfahrung gesprochen. Der Verein Natur statt Beton versuchte noch mit einer Aktion vor dem Rathaus in Bern die Grossrät*innen zu überzeugen, das zerstörerische Projekt zu versenken. Leider waren aber die Meinungen gemacht, der Kredit wurde bewilligt. Am 6. Juli hat nun ein Komitee, zu dem auch der Verein Natur statt Beton gehört, das Referendum gegen dieses Projekt und auch gegen das Grossprojekt im Emmental ergriffen.

Aus unserem Verein waren an der Pressekonferenz zur Lancierung der Referenden Eva Fuhrimann und Fredy Lindegger anwesend. Nun gilt es, möglichst viele Unterschriften bis zum 6. Oktober zu sammeln. Für das Zustandekommen des Referendums benötigen wir 10'000 Unterschriften. Auch Sie können dazu betragen. Unten finden Sie die Unterschriften-Bogen zum Ausdrucken und eine Sammelhilfe mit einer Anleitung, wie sie Unterschriften sammeln können. Natürlich können Sie den Bogen auch einfach in Ihrer Umgebung zirkulieren lassen und ihn dann einsenden.  

Unterschriften-Bogen zum Download:

 


 

Sammelhilfe:

Sammelhilfe.pdf (54.13KB)
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Mehr zu den Referenden finde Sie auch hier:


Dieser Film spricht für sich!

Entstanden ist der Film an der Fachhochschule Graubünden als Semesterarbeit. Er wurde als beste Arbeit des Semesters ausgezeichnet! Verfasst und dem Verein Natur statt Beton zu Verfügung gestellt wurde er von

  •  Sandro Lovato (808 Vision GmbH + FH Gr), DP und Edit
  • Manuel Keusch (FRGR), Edit ans Retouch
  • Adrian Stohler (FHGR), 3D Animation

Herzlichen Dank an die Verfasser!


Ein Sitzstreik der sympathischen Art im Risenacher

Im Risenacher bei Bützberg nahmen heute 100 Personen an einem Aktionstag teil, um gegen die geplante Umfahrungsstrasse zu protestieren und besser Lösungen zu fordern. Der neu eingeweihte «Bänkli-Weg» diente einem sympathischen Sitzstreik inmitten der schönen Natur- und Kulturlandschaft.
Der Widerstand gegen die Umfahrungsstrasse Aarwangen ist ungebrochen. 100 Personen aus der Region nahmen teil an einem Aktionstag des Vereins Natur statt Beton.

Umfahrung Aarwangen trifft Westast Biel
«Stellt euch vor, hier würde eine Strasse durchführen», eröffnete Eva Fuhrimann den Aktionstag auf dem Risenacher. Fuhrimann, Anwohnerin und Co-Präsidentin des Vereins Natur statt Beton, ermahnte den Kanton wiederholt, auf die geplante Strasse mitten durch die grüne Wiese zu verzichten und bessere Alternativen zu suchen. Der vom Verein Natur statt Beton eingeladene Urs Scheuss, seit 15 Jahren aktiv gegen den Westast Biel, erzählte von seinen Erfahrungen aus dem Bürgerkomitee gegen den Autobahnanschluss mitten durch die Stadt. Die Faktoren, die 2020 in Biel zur Aufgabe des ungeliebten Westast führten, waren Sachlichkeit, Fachwissen, Geduld, Hartnäckigkeit und die Nähe zu den Bürger:innen. Über 1000 Personen wurden durch Stadtwanderungen über die nicht mehr zeitgemässe Planung und über Alternativvarianten informiert.

Bänkli- Weg anstatt Umfahrungsstrasse
Scheuss’ Resümee bestärkte auch den Verein Natur statt Beton in seiner Arbeit. Der Aktionstag zeigte, dass viele Menschen bereit sind, geduldig und hartnäckig gegen die Umfahrung zu kämpfen. Auch die Massnahmen ähneln sich. Sämi Jenzer, Landwirt und Co-Präsident des Vereins Natur statt Beton, eröffnete seinen Bänkliweg. Sieben Bänkli aus hiesigem Holz wurden entlang dem geplanten Strassenverlauf aufgestellt. An jedem Ort erzählen Tafeln über den Wert von Natur, Land- und Forstwirtschaft, sowie über den Widerstand gegen die Strasse. Nicht nur das Holz stammt aus der Gegend. Thomas Aeschlimann, Vorstandsmitglied des Vereins, hat die Bänkli zusammen mit Helfer*innen gleich selbst hergestellt. «Jedäs Bänkli äs Gschänkli?» frug Jenzer rhetorisch ins Publikum. Die Solidarität der Bevölkerung zeigte sich eindrücklich. 15 Personen sponsorten die Bänke mit grosszügigen Spenden.

Ideenbörse mit segensreichem Abschluss
Zum Abschluss der Veranstaltung moderierte Kurt Eichenberger, Geschäftsleiter des WWF Bern und Co-Präsident des Vereins Natur statt Beton eine Ideenbörse. Zahlreiche Besucher*innen ergriffen das Mikrophon, nahmen Stellung zur Strasse oder brachten Ideen ein. Highlight der Ideenbörse war der spontane Segen der reformierten Pfarrerin Kirchgemeinde Thunstetten für den neu eröffneten Bänkliweg.

Medienmitteillung Aktionstag Natur statt Beton 07.05.2022
2022_05_07_MM_Umfahrung_Aarwangen.pdf (487.02KB)
Medienmitteillung Aktionstag Natur statt Beton 07.05.2022
2022_05_07_MM_Umfahrung_Aarwangen.pdf (487.02KB)

 





Der Vorstand des Vereins Natur statt Beton testet das Linden-Bänkli.

Mehr Bilder vom Aktionstag



Was beim Bau der geplanten Luxusstrasse zerstört wird

 


«Die Umfahrung geht voll auf Kosten der Landwirtschaft. Was nützen uns die versprochenen Entschädigungszahlungen, wenn wir unsere wertvollsten Ackerböden verlieren?»

Samuel Jenzer

Betroffener Landwirt




«Mit der Umfahrung wird eine  geschützte Naturperle zerschnitten. Das können wir uns in Zeiten des Artensterbens und der Klimakrise schlicht nicht mehr leisten.»

Kurt Eichenberger

WWF Bern









«Die Umlagerung des Verkehrs wird nicht funktionieren. Deshalb sage ich Nein zu dieser  Fehlinvestition auf Kosten der Umwelt und der kommenden Generationen.»

Eva Fuhrimann

Anwohnerin

 

Infos und Bilder von der Protestaktion